Micro-Car Prototyp ALAMAGNY aus 1947 kommt

Wer hat schon einmal vom einzigartigen Fahrzeug „Alamagny“ gehört? Ein Wagen aus dem Jahr 1947, der einen Prototypen aus Aluminium für die innovative Idee rund um den Fahrzeugbau der Zukunft darstellte.
Wer hat schon einmal vom einzigartigen Fahrzeug „Alamagny“ gehört? Ein Wagen aus dem Jahr 1947, der einen Prototypen aus Aluminium für die innovative Idee rund um den Fahrzeugbau der Zukunft darstellte.
Der ungewöhnliche Alamagny-Prototyp
Im Jahr 1947 präsentierte der französische Ingenieur Marcel Alamagny (er arbeitete ebenfalls als Konstrukteur für Renault & Gordini) den Prototypen eines Kleinwagens mit Platz für 4 Personen. Die Inspiration hatte Marcel Alamagny nach einer Idee aus dem Jahr 1934, die Gabriel Voisin skizziert hatte. Voisin war Flugzeugkonstrukteur und wurde ab 1919 durch seine am Art-déco orientierten Limousinen bekannt.
Der Bau des Alamagny von Marcel Alamagny begann 1946 durch das „Bureau d’Etudes des Prototypes of Saint Cloud“, in der Nähe von Paris (Boulogne Billancourts). Nur ein Prototyp entstand. Das absolut symmetrische Automobil sitzt in der Fahrzeug-Mitte auf einer Zentral-Achse – vorne lenkt ein Einzelrad und hinten gibt ein weiteres Einzelrad die nötige Stabilität. Genannt wurde dies: „Diamond-Wheel-Formation“.




Ein 4-Zylinder Simca-569-ccm-Motor ist der Antrieb
Die identischen „Muschel“-Aluminium-Karosserie-Hälften öffnen dergestalt, dass je vorne und hinten Passagiere einsteigen können, wobei Passagiere auf den Sitzen hinten auch nach hinten schauen. Der Wagen – ohne Türen, Passagiere Rücken-an-Rücken sitzend – wurde offiziell 1948 auf dem Pariser Automobil-Salon vorgestellt.
Dieser einmalige Prototyp kommt fahrend auf der Rundstrecke in einem Sonderlauf der „Racing Legends“ ins Grand Meeting 2026. Es wird das einzige Mal sein, dass der Wagen jemals in Deutschland zu sehen sein wird. Nach dem Grand Meeting wird er über den Hafen Rotterdam (NL) in die Sammlung eines Museums in die USA verschifft.

