Der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm – und bei den Stucks schon gleich gar nicht. Ferdinand Stuck, geboren am 17. Juni 1991 in Starnberg, ist der Sohn von Hans-Joachim „Strietzel" Stuck und hat sich den Motorsport nicht ausgesucht – er liegt ihm schlicht im Blut.

Der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm – und bei den Stucks schon gleich gar nicht. Ferdinand Stuck, geboren am 17. Juni 1991 in Starnberg, ist der Sohn von Hans-Joachim „Strietzel" Stuck und hat sich den Motorsport nicht ausgesucht – er liegt ihm schlicht im Blut.

Ferdinand Stuck –
Sohn einer Legende, Rennfahrer aus Leidenschaft

Schon im Kartsport sammelte Ferdinand seine ersten Erfahrungen, bevor er 2010 sein Debüt im Porsche Carrera Cup gab – als Porsche Motorsport Talent, mit allem, was dieser Titel verspricht. Ein Jahr später folgte der große Durchbruch: 2011 trat er gemeinsam mit seinem Bruder Johannes für Reiter Engineering in der ADAC GT Masters und der Deutschen GT-Meisterschaft an – am Steuer eines Lamborghini Gallardo. Das Bruder-Duo harmonierte auf Anhieb, vier Laufsiege bedeuteten den Deutschen GT-Meistertitel und Platz zwei im ADAC GT Masters. Ein Einstand, der sich gewaschen hatte.

Ein besonderer Moment prägte das Jahr 2011 zusätzlich: Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bildeten Hans-Joachim, Johannes und Ferdinand gemeinsam das Team Stuck³ – das Abschiedsrennen von „Strietzel“ Stuck. „Da schließt sich der Kreis“, sagte der Vater damals. „Wenn man es zum Abschluss hinbekommt, mit seinen Söhnen zu fahren und dann zu sagen: ‚Herrschaften, jetzt könnt ihr das mal machen‘ – das ist eine schöne Sache.“ Drei Generationen Stuck, ein Rennen, eine Geschichte.

2012 folgte ein weiteres Jahr im ADAC GT Masters, 2013 Einsätze in der VLN mit dem Audi Sport Team Phoenix – stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen, stets mit dem Ehrgeiz, den man von einem Stuck erwartet. 2014 bestritt er das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit Walkenhorst Motorsport, 2017 fuhr er im KTM X-Bow GT4. Und der Nürburgring blieb sein Revier: 2018 und 2021 gewann Ferdinand Stuck jeweils die Klasse beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im KTM X-Bow – zwei Klassensiege auf der Strecke, auf der sein Vater einst seine größten Triumphe gefeiert hatte.

Ferdinand Stuck ist ruhiger, konzentrierter als der Vater – aber nicht weniger schnell. Er hat sich seinen Platz im Motorsport nicht geerbt, sondern erarbeitet. Beim Grand Meeting 2026 vom 31. Juli bis 2. August steht er für Autogramme, Gespräche und unvergessliche Begegnungen bereit – als Teil der „Next Generation – Daughters & Sons of Speed“.

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