Katrin Becker im Grand Meeting 2026

Manche Menschen haben zwei Herzschläge. Katrin Becker ist so jemand. Sie ist Director für Business & Data Strategy bei CGI – und gleichzeitig eine der erfolgreichsten Rallye-Co-Pilotinnen Deutschlands.
Manche Menschen haben zwei Herzschläge. Katrin Becker ist so jemand. Sie ist Director für Business & Data Strategy bei CGI – und gleichzeitig eine der erfolgreichsten Rallye-Co-Pilotinnen Deutschlands.
Und wenn man sie fragt, wie das zusammenpasst, sagt sie es so, wie es ist:
„Das Rallye-Fahren gehört zu mir wie meine zweite Herzhälfte.“
Deutsche Meisterin, fünffache Staatsmeisterin und eine Frau, die Rallye lebt
Aufgewachsen in Schlitz – dem Epizentrum der damaligen Hessen-Rallye – hat ihr Vater, Mitbegründer des AC Schlitz und selbst Rallye-Fahrer, ihr die Leidenschaft für den Sport in die Wiege gelegt. Zum Leidwesen ihrer Mutter, wie sie selbst lacht. Der erste Kontakt mit dem echten Rennsport kam im Jahr 2000: Bei der ADAC Rallye Deutschland gab sie ihr Debüt als Co-Pilotin – eine defekte Antriebswelle beendete das Abenteuer schon nach der zweiten Wertungsprüfung. Aber Katrin Becker lernte schnell.
Was folgte, war eine Karriere, die sich sehen lassen kann. Sie gewann den deutschen 2WD-Titel, wurde fünffache österreichische Staatsmeisterin und stand im Rahmen der Junior-WM bei der Wales Rallye GB ganz oben auf dem Treppchen. Seit 2019 bildete sie mit Philip Geipel ein eingespieltes Duo im Škoda Fabia – und 2022 folgte der Höhepunkt ihrer Karriere im modernen Rallyesport: Bei der 58. ADAC Knaus Tabbert 3-Städte-Rallye holten die beiden nach einer spektakulären Aufholjagd im Regen den Deutschen Rallye-Meistertitel – mit einem Punkt Vorsprung, gewonnen in den letzten Wertungsprüfungen. Ein Herzschlag-Finale, wie es der Motorsport schöner nicht schreiben kann.
Dann kam die Wende – und sie kam mit einem historischen Porsche. Seit Anfang 2026 fährt Katrin Becker ausschließlich historische Fahrzeuge. Bei der Tour Auto 2026 bewies sie sofort, dass diese Entscheidung goldrichtig war: Als Co-Pilotin von Florian Feustel navigierte sie 2.200 Kilometer von Paris nach Biarritz – im Porsche 911 S/R 2.3 Rallye Monte Carlo aus dem Jahr 1970 – zum Klassensieg und auf den vierten Gesamtrang. Präzision, Fingerspitzengefühl und die Fähigkeit, ein Auto und seinen Fahrer in jeder Situation zu lesen – alles da, alles makellos.
Für uns war es ab diesem Moment klar: Diese tolle, sympathische Frau gehört ins Grand Meeting 2026. Im Herbst startet sie bei der Modena Cento Ore – einem weiteren Highlight in einem Jahr, das ihr gehört.
Beim Grand Meeting 2026 vom 31. Juli bis 2. August ist Katrin Becker dabei – nahbar, begeisternd und mit einer Geschichte, die zeigt, dass Motorsport-Leidenschaft keine Kompromisse kennt.


