Im Jahr 1976 gewinnt ein unkonventioneller Rennfahrer, ein Draufgänger, der erste „Pop-Star“ der Formel 1 die Weltmeisterschaft in der Königsklasse: James Hunt.

Im Jahr 1976 gewinnt ein unkonventioneller Rennfahrer, ein Draufgänger, der erste „Pop-Star“ der Formel 1 die Weltmeisterschaft in der Königsklasse: James Hunt.

James Hunt: Triumph in einer der dramatischsten F1-Saisons aller Zeiten

Es ist das Jahr in dem Niki Lauda im Streckenabschnitt Bergwerk auf der Nürburgring Nordschleife den schrecklichen Feuerunfall hat, sich aber nach nur zwei Rennen, in denen er pausieren musste, mit schwersten Verletzungen wieder zurück kämpft in die Startaufstellungen der letzten Rennen der Saison.

Ganz knapp geht die Weltmeisterschaft 1976 zwischen den beiden respektvollen Rivalen aus und James Hunt gewinnt mit nur einem Punkt Vorsprung vor Lauda und wird Formel 1-Weltmeister.

Am Nürburgring, wo das Rennen wieder aufgenommen wird, nachdem Niki Lauda lebensgefährlich verletzt in die Klinik gebracht wird, gewinnt Hunt. Beim letzten Rennen in Japan auf dem Fuji International Speedway am 24. Oktober 1976, wo Niki Lauda aus Sicherheitsgründen im strömenden Rennen am Ende der zweiten Runde an die Box kommt und das Rennen berechtigter Weise abbricht, wird Hunt nur ganz knapp Dritter.

Besonders durch Siege in Spanien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Kanada und den USA kann James Hunt die maximale Punktzahl gewinnen und zum Weltmeisterschafts-Führenden Niki Lauda, der mit großem Punkteabstand in Führung lag, aufschließen.

Was für eine spannende Saison, welche Dramatik, welche Helden. Niki Lauda und James Hunt – schier übermenschlich und doch so menschliche Helden, die unvergessen bleiben.

James Hunt erhält 1973 seinen ersten Formel-1-Vertrag bei Hesketh Racing, dem englischen Rennstall von Alexander Lord Hesketh – mit ganzem Titel: Thomas Alexander Fermor-Hesketh – 3. Baron Hesketh, der von 1972 bis 1978 das Rennteam erfindet, leitet, finanziert und zu einer ganz besonders verschworenen Gemeinschaft aber auch sehr zu einem lebensfrohen Team im Formel 1 Zirkus macht. Mit dem Vertrag für den damals noch unbekannteren James Hunt ermöglich Lord Hesketh dem jungen draufgängerischen Fahrer das Talent richtig an den Start zu bringen. Die Karriere von James Hunt beginnt.

Auf McLaren wird er schließlich 1976 Weltmeister in der Formel 1. Und er wird zur Legende.

Gerne hätten wir alle James Hunt zu diesem 50.Jubiläum einer grandiosen Weltmeisterschaft persönlich gratuliert, doch viel zu früh stirbt das furchtlose Ausnahme-Talent mit nur 46 Jahren im Jahr 1993 an einem Herzinfarkt. Er hinterlässt die Kinder Tom und Freddie und seine Frau Sarah Lomax.

Freddie Hunt kommt ins Festival 2026

Grand Meeting – das Festival – heißt aber im Jahr 2026 ganz besonders auch die „Next Generation“ – die „Young Guns“ – am Rittergut Birkhof willkommen!

Daher haben wir uns riesig gefreut schon im letzten Jahr in Vorbereitung auf das Jahr 2026 mit dem Festival vom 31. Juli bis 2. August 2026 auch mit Freddie Hunt in Kontakt kommen zu können.

Nach Vermittlung durch britische Freunde entstand schnelle gemeinsame Verbindung und noch vor Weihnachten 2025 hat uns Freddie Hunt zugesagt zu kommen.

Unbedingt zur heute beginnenden Retro Classics in Essen – wo wir am Stand B10 in der Galerie zu finden sind – wollten wir die Supernachricht kommunizieren: Wir freuen uns enorm, den 38-jährigen Motorsportler Freddie Hunt an allen Tagen im Grand Meeting als besonderen Gast und Fahrerpersönlichkeit zu begrüßen.

Seit dem 18. Lebensjahr fährt Freddie Hunt Rennen, startete seine Single-Seater-Karriere 2007 in der Britischen Formel Ford. Oft genug fährt er auch immer wieder Historische Fahrzeuge aus der Laufbahn seines Vaters.

Der Hesketh 308 als Formel 1 Wagen gehört natürlich dazu. Schließlich ist dies der Bolide auf dem sein Vater den ersten Sieg in Formel-1 errang, als er 1975 den 22. Niederländischen Grand Prix auf Circuit Zandvoort am 22. Juni gewann.

Im Grand Meeting 2026 wird Freddie Hunt genau diesen Wagen wieder fahren – auf der Demostrecke der Racing Legends. Zeitreise pur und Emotionen, die unvergesslich werden.

Im Jahr 2015 übrigens fuhr Freddie Hunt mit und gegen Mathias Lauda in der MRF Challenge Formula 2000 Serie. Im selben Jahr stieg er in die Langstrecken-Rennen ein – so z.B. in das Dunlop 24-Stunden-Rennen in Silverstone auf einem Jaguar XKR-S und er startete in der Maserati Trofeo World Series gleich mit der Pole-Position.

In 2016 lieferte sich Freddie spannende Positionskämpfe – wieder mit Mathias Lauda in der Nascar Whelen Euro Serie.

Im Jahr 2017 siegte Hunt in der Klasse in der 24-H-Serie SP3 mit einem Porsche-GT4 Fahrzeug.

Bei den Rennen „Road to Le Mans 2023“ pilotierte Freddie einen ultraschnellen Ligier JS P320. Seit 2018 tritt Freddie Hunt immer wieder bei den Le Mans Langstrecken-Rennen und Le Mans-Cups in verschiedenen Klassen und mit verschiedenen Fahrzeugen an.

Seit 2022 fährt Freddie Hunt mit einem 5-Jahres-Vertrag für Reiter-Engineering den Ligier JS P320 im Le Mans Cup – siegreich hier u.a. in der LMP3 Klasse in Portimao. Beachtenswert auch der Sieg im LMP3-Cup-Auto der „Prototypen Cup Germany-Serie“ am Nürburgring.

Im Jahr 2026 tritt Freddie Hunt beim 24-h-Rennen in Le Mans an – hier wird er auch das 50. Jubiläum der Formel 1 Weltmeisterschaft seines Vaters begehen … unter dem Titel „The Hunt for LeMans“.

Der ungemein sympathische Freddie Hunt ist im Grand Meeting 2026 einer der besonderen Gäste und schlägt wunderbar den Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart im Motorsport.

Bitte unbedingt Tickets vorab sichern fürs Grand Meeting 2026, denn die Ticketmengen werden limitiert sein.

Hier gleich zum Ticketshop

Privacy Preference Center