Das war das Grand Meeting 2026

Heute vor einer Woche startete im 20. Jubiläumsjahr das „Grand Meeting“ am Rittergut Birkhof. Das Festival, welches vor 20 Jahren als „Classic Days“ das Licht der Welt am öligen Taufbecken erblickt hatte, ist nun – seit 2025 unter dem Titel „Grand Meeting“ generationsvereinend – zum zweiten Mal am Schauplatz „Rittergut Birkhof“ zu Gast gewesen.
Heute vor einer Woche startete im 20. Jubiläumsjahr das „Grand Meeting“ am Rittergut Birkhof. Das Festival, welches vor 20 Jahren als „Classic Days“ das Licht der Welt am öligen Taufbecken erblickt hatte, ist nun – seit 2025 unter dem Titel „Grand Meeting“ generationsvereinend – zum zweiten Mal am Schauplatz „Rittergut Birkhof“ zu Gast gewesen.
Ein Erfolg im Sommer –
Ein Festival „all in one“
Mit „Grand Meeting“ gelang die Ansprache erweiterter Zielgruppen und Altersgruppen rund ums „community-Thema“: Treffen, Classic Cars, Austausch, Automobiles Kulturgut, Rennfahrzeuge, Tuning, Picknick, Style, Club-Treffen und buntem Leben in mehr als 12 Festival-Bereichen. Das Grand Meeting ist die ganze Welt der Klassiker – aber noch viel mehr. Der große Treffpunkt zur Sommer-Gartenparty in lockerer Gemeinschaft, immer oktanhaltig und immer voller Highlights. Wie schon die Formulierung „all in one“ sagt, blieb das Grand Meeting auch im August 2026 seinen Fans und Besuchern, den Sammlern und Petrolheads keine Höhepunkte schuldig.
Mit dem Bugatti Royale Typ 41 als Coupe de Ville mit Binder-Karosserie aus der Sammlung von VW und der Autostadt in Wolfsburg durfte das Grand Meeting eines der luxuriösesten und teuersten Automobile der Welt zeigen.
Im Jahr 1932 als Esders-Cabrio gebaut, erhielt dieser Royale im Jahr 1935 durch das Pariser Karosseriebauunternehmen Henri Binder einen Coupé de Ville-Aufbau. Das Chassis 41-111 hatte damit zwei Leben mit zwei spektakulären Karosserien.

Auf der Strecke begeisterte in einem Porsche Sonderlauf der brachiale 917 ex David Piper, gefolgt von einem 907, einem 906 und dem 356 Rekordwagen – einem 356 Splitwindow Coupe Langheck Carrera. Der Dünen-Express aus der Grundmann-Sammlung fuhr über die Rundstrecke – diente am Sonntag als Gefährt für die Fahrerparade mit Freddie Hunt, Derek Bell, Vanina Ickx, Klaus Ludwig, Lance David Arnold und Katrin Becker. Das Konzept-Car „Alamagny“ basierend auf Entwürfen von Gabriel Voisin war fahrdynamisch zu sehen, bevor der Auto Union Typ 52 – der „Schnellsportwagen“ aus dem Hause Audi Tradition mit Silberpfeil-Kompressor-Motorisierung die Zuschauer sprachlos zurückließ.
In allen Veranstaltungsbereich brodelte das Leben. Der Besucherzuspruch war Samstag und Sonntag nahezu gleich stark, nachdem der Check-In-Freitag bereits eine Woche vor dem Festival ausverkauft gegeben wurde. Einzig die zu trockenen Felder zum Parken auf Getreide-Stoppeln brachten Kopfschmerzen für die Organisation. Teilweise half auch zwischenzeitliches Bewässern nicht und es musste Teilsperrungen inklusive Shuttlebus-Umleitungen geben. So wurde für manchen die Anreise mühsam und teilweise auch recht verdrießlich. Im Gelände angekommen wurden alle Besucher für die Mühen belohnt. Die Witterungsumstände waren für die Parkplatz-Logistik kniffelig und nicht alle Szenarien konnten vorbedacht oder alternativ mitgeplant werden. Ein havarierter Shuttlebus mit nahezu komplett verlorenem Dieseltank sorgte samstags ungefähr 5 Stunden lang für kurzfristige Veränderungen im Anreise-Verkehrskonzept. Alle Unannehmlichkeiten bitten wir unbedingt zu entschuldigen.
Unter der mächtigen Kastanien-Allee wurde gepicknickt, im Herrenhaus Park lockte der Concours d’Élégance und die Legenden-Terrasse der „Drivers Legends“ auf der Autogramme geschrieben wurden. Im Innenhof des alten Rittergut Birkhof warteten 12 Bentleys auf den Einsatz im Sonderlauf. Bei COMCO Leasing war u.a. Kurt Arens zu Gast, Jaguar Land Rover Heritage zeigt mit einem Sonderlauf ungewöhnliche Modelle auch aus der Le Mans Zeit seit 1951. Groß war die Präsentation im Off-Road-Parcours „Grand Desert“ wo über 55 Fahrzeuge fast pausenlos zum Einsatz kamen.
In einem Strang des Fahrerlagers waren Giacomo AGO Agostini und Gianfranco Bonera zu Gast und sorgte im Paddock des MV Agusta Club Deutschland e.V. für belagerte Autogrammstunden. Über 40 MV Agusta gingen angeführt von den beiden, gefolgt von TV-Star Horst Lichter und einigen seltenen Weltmeisterschafts-Motorrädern der Marke auf einen Sonderlauf auf der 2,8 km langen Strecke.
Der ideelle Träger des „Grand Meeting“ – der ehrenamtlich tätige Verein Classic Days e.V. – zog am Sonntagabend, den 3. August 2026 zusammen mit der Stiftung des Rittergut Birkhof und den Behörden und zuständigen Fachämtern eine rundum positive Bilanz. Der Termin für das Grand Meeting 2027 wird mit 30. Juli bis 1. August 2027 vorzumerken sein.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Treue – empfehlen Sie uns gerne weiter. In den Social Media-Kanälen, hier im Newsletter und auch auf der Website, werden wir jetzt in den nächsten Tagen immer wieder mit Bildern aus dem Festival berichten. Sie verpassen also gar nichts.
Ihnen allen ein schönes Wochenende und einen guten Oldtimer-Sommer













